Unsere Kurse

Egal, ob Mathe-Nachhilfe oder Englisch-Nachhilfe, Deutsch oder Latein-Nachhilfe: Ihr Kind kann bei uns jedes Fach als Einzelunterricht oder als Unterricht in kleinen Gruppen von 3 bis maximal 5 Schülern wählen. In angenehmer Atmosphäre kann es konzentriert lernen.

Ein Wort zur Gruppenarbeit, unsere bevorzugte Art des Lernens.

PROF. HAAG ZU NACHHILFE IN KLEINGRUPPEN
27. FEBRUAR 2015 ADMIN

Nachhilfe in der Kleingruppe
Nachhilfe in der Kleingruppe ist die beliebteste Form der Förderung, deckt alle schulischen Fächer ab und ist sehr effektiv und flexibel. Der Unterricht in unseren kleinen Lerngruppen von durchschnittlich drei, maximal fünf Schülern findet wöchentlich an fest vereinbarten Terminen statt. Jede Schülerin und jeder Schüler in der Gruppe wird individuell betreut und gefördert wie in der klassischen Einzelnachhilfe. Gleichzeitig wirken sich positive Gruppeneffekte auf die Aufmerksamkeit und das Lernverhalten der Teilnehmer aus – nach einem anstrengenden Schultag ist die Förderung in einer kleinen Lerngruppe besser als klassische Einzelnachhilfe geeignet, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und bemerkenswerte Lernerfolge zu erzielen.

Was sagt die Wissenschaft?
In einem Forschungsprojekt aus dem Jahr 2012 hat Professor Dr. Ludwig Haag, führender Bildungsforscher und Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik an der Universität Bayreuth, die Effektivität von Gruppen- und Einzelnachhilfe verglichen. In beiden Nachhilfeformen hat er eine ähnlich gute Notenentwicklung festgestellt:

„Die Verbesserung der Noten ist in beiden Gruppen signifikant.“
Prof. Haag

Professor Haag (Quelle: Website Uni Bayreuth)
Professor Haag berichtet jedoch auch, dass die Kooperationsfähigkeit der Schüler in Kleingruppen stärker zunimmt und ihre Prüfungsangst abnimmt. Er stellt ergänzend fest: „Die soziale Kompetenz entwickelt sich zugunsten der Gruppennachhilfe. Miteinander zu lernen, wird als eine gegenseitige Unterstützung und als Gewinn wahrgenommen.“
Zur „Frontalbeschulung“ in der klassischen Einzelnachhilfe, die Haag als „massives Eingreifen“ bezeichnet, findet er eher kritische Worte: „Die Kinder lernen wohl, was und wie sie zu wiederholen haben, doch das geht auf Kosten einer selbstständigen Verarbeitung, Kontrollstrategien werden nicht genügend aufgebaut. Die Lernmotivation leidet.“
Professor Haag schließt seine Untersuchung mit folgendem Fazit: „Bei einem Abwägen zwischen den Notenentwicklungen, Veränderungen bei den psychologischen Variablen und dem finanziellen Aspekt komme ich zu folgendem Schluss: Summa summarum überwiegen die Vorzüge des Gruppenunterrichts!“

www.lehr-reich.de
www.alerno.de

 

Lerntipps

Was unser Gehirn zum Lernen braucht
1. Regelmäßige Wiederholungen von Lernstoff führen zu Automatisierung. Der Lernstoff ist gegen Vergessen besser geschützt. Das Gehirn hat freie Kapazitäten, um neuen Lernstoff aufzunehmen.  Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein neuer Lernvorgang bestimmte Bereiche im Gehirn vergrößert. Nach häufigen kurzen Wiederholungen neu erlernter Fähigkeiten, entwickeln sich diese Bereiche wieder zurück. Stattdessen werden die Aufgaben in andere Regionen des Gehirns verlagert und dort automatisiert. Die neue Fähigkeit steht nun als unbewusster Prozess zur Verfügung.

2. Ungestörte und ausreichende Tiefschlafphasen sind für effektives Lernen unumgänglich. Experimente mit Studenten haben ergeben, dass ihre Fähigkeit, gelernte Fakten zu behalten, sich durch Tiefschlafentzug nachweislich verringert. 

3. Grammatik kann man besser durch das Sprechen der Sprache selbst lernen als über das Auswendiglernen der Regeln. Das Gehirn ist eine „Regelextraktionsmaschine“. Es überprüft unbewusst alles Wahrgenommene, ob daraus Regeln oder Prinzipien abgeleitet werden können. Für den Spracherwerb bedeutet das, dass bereits Kleinkinder aus dem Gehörten grammatikalische Regeln ableiten und anwenden, ohne die Regeln in der Theorie zu kennen.

4. Je aufmerksamer man sich einem Thema widmet, desto besser kann man sich Neues merken. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass bei hoher Aufmerksamkeit auf einen Sachverhalt, der Lernstoff besser behalten werden kann. 

5. Bewegung fördert das Lernen. Untersuchungen belegen, dass körperliche Aktivitäten biochemische Prozesse aktivieren, die die intellektuellen Fähigkeiten und das Gedächtnis positiv beeinflussen. 

6. Je vielfältiger und spannender Lerninhalte vermittelt werden, desto leichter sind sie später abrufbar. Auch abstraktes Wissen wird mit Eindrücken und Erfahrungen aus der Lernsituation verknüpft. Je abwechslungsreicher die Situation, desto intensiver ist die Vernetzung im Gehirn.

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